XENIA gewinnt hanseboot Baltic Circuit Award 2014

Die begehrte Segeltrophäe des Ostseeraumes geht nach Bremerhaven und Arnis.

Preisverleihung im Hamburger Senat

Hamburg, 31. Januar 2014 Feierlicher Senats-Empfang: Zum siebten Mal wurden im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses die drei angesehensten deutschen Hochseesegler-Preise verliehen.

Der German Offshore Award, mit dem jährlich die beste deutsche Yacht bei internationalen Regatten geehrt wird, ging an die Varuna von Jens Kellinghusen. Den Nachwuchs-Preis erhielt die Tutima, die von einer noch sehr jungen Frauencrew um Skipperin Kirsten Harmstorf gesegelt wird.

Mit dem hanseboot Baltic Circuit Award wurde die Xenia von Dr. Bernhard Buchwald ausgezeichnet. Den Preis überreichte Heiko Zimmermann, Projektleiter der hanseboot, die den Baltic Circuit unterstützt. Ziel des Ostsee-Preises ist es, die Anrainerstaaten näher zusammen zu bringen. Dafür werden zwölf verschiedene Regatten in Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland und Deutschland nach einem ausgetüftelten Punktesystem in einer gemeinsamen Rangliste geführt, darunter so hochrangige Events wie die Nordseewoche, Fünen-Rund, Marstrand Big Boat Race, SLAM Suursaari Race, die Warnemünder Woche oder die Flensburger Fördewoche.

Xenia

Mit seinem drei Jahre alten Performance Racer vom Typ XP-44 konnte sich der Bremerhavener Dr. Bernhard Buchwald (nach 2011 bereits zum zweiten Mal!) gegen eine sehr starke internationale Konkurrenz durchsetzen. Am Saisonende belegte seine Xenia Platz eins unter 1.120 gewerteten Yachten, gefolgt von der norwegischen Pixeline und der schwedischen Feelgood.

Das Geheimnis ihres Erfolges, da sind sich Eigner Buchwald und seine Mannschaft einig, besteht im harmonischen Zusammenspiel der elfköpfigen Crew. Seit vielen Jahren wird mit nahezu unveränderter Belegschaft gesegelt. Dass sich diese Besatzung, die ausschließlich aus Amateuren besteht, so erfolgreich gegen Profi-Teams durchsetzen kann, liegt außerdem an ihrer außergewöhnlich hohen Leistungsbereitschaft, der langjährigen Erfahrung und einem Verzicht auf Kompetenzgerangel.

Um das Schiff immer optimal auf Kurs zu halten, wechseln sich zwei Steuerleute ab. Mit einem frühen Sieg während der Nordseewoche konnte der Bremerhavener Skipper Ralf Lässig den Grundstein für den Erfolg legen, den der Arniser Segelmacher Niels Springer (CO-Segel) mit einem dritten Platz im abschließenden Rennen auf der Flensburger Fördewoche schließlich festklopfte.